Eigentlich wollten wir Ephesus auf eigene Faust besuchen, aber auf Grund der mühsamen Verbindung haben wir uns entschieden, an einem Tagesausflug unseres Reiseveranstalters teil zu nehmen.
Darum mussten wir auch um 6:45 bereit stehen. Zum Glück haben die Engländer aus dem Nebenzimmer, die uns auch schon vor die Türe geworfen haben, ihren letzten Abend gebührend begossen und uns rechtzeitig geweckt (die neuen Engländer haben uns als erstes den Wäscheständer geklaut
). Nach einem kurzen Frühstückshalt und einer endlosen Fahrt durch die türkische Pampa (Hügel mit Olivenbäumen) genossen wir eine zweistündige Fürung durch die beeidruckende Ausgrabungsstätte der antiken Hafenstadt Ephesus. Von einer wilden Bibliotheke (berühmt weil voller Pergament anstatt Papyrus) bis zu einem verfallenen Bordell (mit der angeblich ersten Werbung) gleich gegenüber, findet man dort alles.


Danach haben wir fürstlich Grilliertes zu mitttag gegessen, worauf der obligate Teppichknüpfereienbesuch folgte. Die Fürung, inkl. feiner Apfeltee, in perfektem Deutsch war interessant und witzig, gekauft haben wir zum Glück noch keinen, obwohl Philipp im Tausch gegen seine Kamera ein stattliches Exemplar geboten wurde. Seide lag aber nicht drin, also haben wir es gelassen (1:0 für uns
).
Nach einem kurzen Abstecher ins Museeum von Ephesus wurden wir wieder nach Hause gerast. Der Fahrer hat alles aus dem schitteren Bössli raus geholt. Wir werden morgen nach Izmir weiter fahren.
