Zuerst eine Erfolgsmeldung: wir gehören auch nach vier Tagen zu den wenigen Touristen, die nicht von Kopf bis Fuss krebsrot sind.
Wir wohnen in einem angenehmen Hotel in Gübet, gleich neben Bodrum. Um dorthin zu gelangen, steht man einach an die Atatürk Strasse und winkt einem anfahrenden giftgrünen Minibus, Dolmuş genannt. Der bleibt überall stehen und man kann einsteigen. Dann reicht man das Geld (wer einem wohl von jedem einzelnen Geldstück entgegen grinst?) dem nächsten Passagier Richtung Chauffeur, der es dann wiederum weiter gibt, bis es vorne beim Fahrer angelangt ist, der das Rückgeld auf dem selben Weg retour gibt. Ist man am Ziel angelangt (zum Beispiel auf dem Atatürkplatz), muss man nur “stop” sagen und durch die immer geöffnete Türe ins Freie steigen.
Bodrum hat eine schöne Bucht, mit einem riesigen Yachhafen, einer geläufigen Burganlage und trotz allem einigen Quartieren, wo man als Tourist noch schräg angesehen wird. Wir haben von Bodrum und der Umgebung ein paar Aufnahmen hoch geladen.

Der lokale Reiseleiter ist ist sehr höflich und wir haben in einem Kreuzverhör gestehen müssen, wie wir die Türkei zu verlassen gedenken. Er hat nun alle Hebel in Bewegung gesetzt, uns bei dem Besorgen der Bustickets zu helfen, so dass wir wohl doch nicht mit Autostop über die Grenze müssen ![]()
Weil hier abgesehen vom Reiseleiter kaum wer Deutsch spricht und Englisch auch nicht allen geläufig ist, haben wir begonnen, Türkisch zu reden: es ist ganz einfach, wir sprechen Berndeutsch und ersetzen alle Vokale mit “Ü” (es existieren zwar auch noch ein paar weitere Quotenvokale, wie das “A” im Wort “Atatürk”, aber es geht auch ohne). Tragischerweise wird unser Dialekt nicht überall verstanden, hoffentlich ist es in Üstünbül besser ![]()
Noch eine Frage zum Schluss: Wie sprecht ihr “Haifisch” im Dialekt aus? Lukas schwört es heisse “Haay”, während Philipp nur von “Hey” gehört haben will.
Mai 29, 2005 um 4:10 pm |
biuder gseh guet us, bsunders das am obe erweckt grad d luscht sofort ou z cho und chlei a strand z lige
fröiä mi uf witereri brichte, bringet mer öppis usem braveheart shop mit
Mai 29, 2005 um 5:52 pm |
Jupp. D’Biuder gse sehr iladend us. Ämu die meischte
Und i würd säge uf Mundart heisst das “Hei/Hey”.
Mai 29, 2005 um 11:26 pm |
dänk hey
e schöne abig no und bis zum nächschte bricht
aviv
Mai 31, 2005 um 11:17 am |
hey zäme!! Finde schön, dass dir probieret türkisch zlehre =) es isch haut scho e schöni sprach!!
Wünsche näch no vieu spass zTürkei.
schöne tag und liebe Gruess Sevgi
(In türkisch –> iyi günler ve selamlar oder schünü tüg ünd lüübü grüüss)
Juni 6, 2005 um 1:14 pm |
also wil ich aigentlich en zürcher bin sägich haay-fisch (nachdäm’r chli graucht hät), aber wiu i äbä o chli bärndütsch cha tönt hey-fisch nid mal so schräg
1:1
Oktober 2, 2010 um 7:24 pm |
[...] irritierend, vorallem mit grauen Haaren drunter. Mit dem Dänischen ist es ein bisschen wie mit dem Türkischen, man nimmt das Wort aus dem Oberländischen (zum Beispiel Möbl), fügt „er“ hinzu [...]