Istanbul

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Montag gegen Abend sind wir in Istanbuler Busbahnhof (ein 3-stoeckiges Parkhaus, vollgepackt mit riesigen Bussen) angekommen. Dank der guetigen Hilfe aller englischsprechenden Passanten und Polizisten benoetigten wir kaum laenger als ein Einheimischer um das Quartier mit der Jugendherberge zu finden. Ein muehsamer Hotelmitkundenversorger bemaechtigte sich unserer und ward kaum mehr abzuwimmeln. Er erzaehlte jede Menge Muell (Jugenherberge koste pro Nacht 50Euro, sei immer ausgebucht und habe den Namen gewechselt). Nachdem wir ihn per Trinkgeld losgeworden waren, fanden wir zielstrebig die Jugi voller Amis und checkten dort ein.
Am naechsten Morgen eilten wir als erstes in die Hagia Sophia Moschee. Ein prunkvoller, schoener Bau, der jedoch leider mehr Baugeruest innehat als Atmosphaere. Das Projekt Iranbillet haben wir als naechstes in Angriff genommen. Nachdem uns das hin- und herrennen zwischen Internet, Telefon zu bloede wurde, fragten wir auf der Touristeninformation nach. Obwohl die Frau uns eigentlich nach Tiflis schicken wollte, hatten wir bei der angegebenen Adresse die Moeglichkeit, unsere Billete fuer teure 35 Dollar zu ersteigern. Am Samstag geht die 3 taegige Fahrt los. Auf dem Rueckweg mussten wir uns eines „grusige Siech“ erwehren, der uns mit Hand und Fuss in ein Bordell schleppen wollte. Auf der Suche nach einer Flasche Wasser sind wir dann in das Bazarquartier eingebogen. Ohne Wasser, dafuer aber mit Hemd und 15 Paar Socken sind wir auf der anderen Seite von Sockenverkaeufern verfolgt wieder herausgekommen. Nachmittags haben wir dann auch noch die Blaue und 2 weitere Moscheen besichtigt und Wasserpfeiffe geraucht bis spaet in die Nacht.
Heute Morgen haben wir uns den Tokapi Palas, wo ueber Jahrhunderte die Sultane lebten, vorgeknoepft. Abgesehen von der riesigen Palastanlage gibt es vom chinesischen Porzellan bis zum Zahn vom Propheten alles zu sehen. Nach dem Mittagessen haben wir uns durch den ueberdachten Bazar und den aegyptischen Gewuerzbazar zu 2 sehenswerten Moscheen durchgepfluegt.

Hagia Sophia

Fresko in der Hagia Sophia

Innenraum der Hagia Sophia

In der blauen Moschee

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7 Antworten to “Istanbul”

  1. blubb Says:

    Neben den in szene gesetzten aber wirklich schönen moscheen gefällt mir auch das fkm internet cafe 😉

  2. Thomi Says:

    Schön ume vo öich z ghöre. I nime a, öich het ds Ärdbebe ir Südtürkei nid heftig erschütteret, süsch hättet dir drüber brichtet.
    Heit dir uf dr Reis o d Möglichkeit zum Wäsche, näbscht däm dass e mobili Wöschhänki de no ganz gäbig wär? Vilich choufet dir jetz alles i so rauhe Mängine i wie die 15 Paar Socke? Eigentlich wot i öich ja nid z fescht usfrage, das geit mi ja nüt a. Da isch aber no das mit dr „Wasserpfiffe“. I gloube, dass isch die reinschti Sälbschttüschig mit däne, oder heit dir würklich z Gfüehl dir rouchit Wasser?! Was si da schüsch no für Zuesätz drinne: Chrütli, Tabak oder eifach Badezuesatz?

    Hie ir Schwiz hets rächt kuelet, es isch um die 20 Grad u Bise geit. Z Bärn unde geits aber scho chli besser.
    Prüefige loufe langsam, Diplomarbeitspräsentation isch imu afe guet gange. Das isch o nid schwär gsi, für ds Angere bi ni jetz no grad am lehre.

    Fröie mi, we bald ume öppis z läse isch vo öich!
    Gruess

  3. Cheesy Says:

    Erwartet dirch chauti zite mit 15paar socke 😛
    Schint mir aus wärdet dir chli zu basar-junkees!
    Freue mi uf witteri brichte, si ganz witzig gschribe, muesme eifach gläse ha!
    Gruess

  4. döru Says:

    yea, ig lise öichi brichte so gärn 🙂
    hoffe dir heiged de näb de socke ou no wasser gfunde 😉
    was d wasserpfife ageit: klar rouchsch dört nid wasser, denn wenn me wasser erhitzt gits jo eifach dampf, chame zwar äuä scho inhaliere wenn me fröid het, aber schmöckt meh oder weniger noch nix oder ?!
    d wasserpife het ihre name bercho, wöu me dört frucht-tabak (gar nid wie zigi tabak, no ganz füecht und je noch sorte mit starchem fruchtaroma) duet verbönne. im normaufau leit me eifach es stück glüehndi chole druf. dr rouch wird när dürs wasser zoge (aha, do chunt s wasser is spiel) woner sech abchüeled und när dür ne schluch (wome ou uf de föteli gseht) inhaliert.
    das ganze isch e feini sach ( suebjektivi meinig natürlech) und wird zmingscht ir schwiz teilwis no mit cannabis „gspickt“, was aber natürlich nid zwingend isch, ig ha wasserpfife lieber ohni 😉

    d moscheä gseh wahnsinnig idrüecklech us…

    wünsche öich vieu glück bir reis i iran, wird sicher guet go 🙂
    ig vo morn mit de mündleche a, wenn dr zeiut heit chöit er mir ou chlei d düme drücke

  5. Administrator Says:

    Gad geschter heimer fuef Kilo la waesche u mir rouchae numae Tubak, obwou nis ae Chaeuner z Izmir Chruettli het weuae druf gheiae 🙂

  6. Neez Says:

    Im Iran isch übrigens momentan gad „Usnahmezuestand“, Volksfest, wiu sich d Fuessball-Nati für d WM qualifiziert het. 😉

  7. Hansueli Says:

    Da sind die Söhne nun schon ca. 20 Tage unterwegs und schlagen sich offenbar pfiffig durch die Fremde.- Ich reise mit Euren bebilderten Berichten, dem Atlas und meiner Fantasie mit.
    In Brügg ist Erlenfest angesagt. Ich habe am Buffet mitgeholfen und dann das Weite gesucht. Die Stimmung unten ist aber gut und das Wetter auch eineigermassen.
    Ich bin schon gespannt auf Euren Bericht von der Zugfahrt und vom ersten Eindruck vom Iran. Franziska

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