Biel-Thorshavn

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Ich bin im Moment mit meinen Eltern nach Island unterwegs. Ich weiss nicht, wie viele Einträge dass ich schreiben werde, aber die Reise hoch ist mir mal einen wert 😉
Als Erstes fuhren wir immer hart an der Kangoo-Schallgrenze von 140km/h durch Deutschland hoch. Der erste Eindruck war „war da nicht der G8-Gipfel? Nett, dass sie den einmal in ein Entwicklungsland verlegt haben.“ Ich habe an dem Tag mehr Verkehrsunfälle gesehen, als in ganz Vietnam. Ausserdem gibts unzählige Bremsspuren, die in einer Delle in der Leitplanke münden. Immerhin hat sich die Bevölkerung auch von der freundlichen Seite gezeit, in einer Raststätte hat einer meinem Vater mit der Bemerkung „wollen Sie auch Eene, hab Zwee erwischt“ eine Bild zugesteckt, die bedanken sich mit Winken für das Nichtrechtsüberholen und wenn es plötzlich regnet fahren die echt langsamer! Ganz revidieren musste ich meinen Eindruck nach dem ich die High-Tech-Klos auf den Raststätten benutzt hatte. Die werden beim Spühlen desinfiziert und man kriegt so einen Bon, den man an der Kasse zum bezahlen verwenden kann und der dann fachgerecht mit einer Maschine in Stücke geschnitten wird.
Dänemark war dagegen Entspannung pur. Die Busen sind wohl derart hoch, dass niemand zu schnell fährt und die Autobahnen sind wie Vita-Parcours gelegen. Von dort ging es dann mit einer Autofähre weiter – hat man eine gesehen, kennt man sie alle.
Die letzten beiden Tage haben wir auf den Färöer-Inseln verbracht. Nach der Übernachtung in Dagebüll und Hanstholm doch noch eine gewaltige Steigerung, was den Am-Arsch-der-Welt-Faktor angeht. Informationen werden nur sehr spährlich gestreut, die Supermarktöffnungszeiten zum Beispiel sind nicht angeschrieben und die Dame von der Cafeteria wusste nur, dass der vor ihr – also vor 11 Uhr – auf macht. Alle Dörfer sind wie auf die Hügel ausgewallt, mit vielen kleinen, niedrigen Häusern. Unser Zeltplatz zum Beispiel hatte Toiletten, so gross, dass man nur ein Bett, eine Minibar und einen Fernseher reinstellen müsste, um ein 5-Stern-Zimmer zu haben. Dafür hat er für die etwa hundert Nasen nur drei davon … Heute haben sie sogar den Nebel gegen etwas Sonne getauscht, dann ist es recht freundlich. Die Nächte sind recht kalt, ein zweiter Schlafsack hat sich bewährt 😉
In etwa einer Stunde nehmen wir wieder die Fähre und morgen früh sind wir auf Island.

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Eine Antwort to “Biel-Thorshavn”

  1. lyq Says:

    ig wünsche vieu spass und +temperature 😀

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