Abuko National Park

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Da die meisten Touristen gerne ein Vielfaches für ein privates Touristentaxi hinlegen, das genauso wie die von den Einheimischen bevorzugten Sammeltaxis im Stau stecken bleibt, haben die Fahrer keine Ahnung wo die Eingänge der Reservate sind und lassen einem dann irgendwo in der Pampa raus und weisen einem im besten Fall noch in eine komplett falsche Richtung.
Gestern waren wir im Vogelreservat bei Tanji. Bei Tümpeln gleich am Meer trinken viele Vögel. Der Weg dorthin führt durch Gestrüpp bis zu den Hüften, zurück gingen wir dann am Strand entlang bis zum nächsten Fischerdorf. Heute gingen wir in den Nationalpark bei Abuko. Den Eingang haben sie auch hier erst beim zweiten Anlauf getroffen. Da wir gestern abgesehen von den vielen Möven die meisten Vögel nur gehört hatten, haben wir uns heute einen Führer gegönnt. Er konnte uns neben Vögeln noch ein paar weitere Verdächtigen wie Affen, Schmetterlinge und Echsen zeigen und ein wenig über Kultur sprechen konnte man mit ihm auch noch. Natürlich wollte er wissen ob wir (ja, alle drei) verheiratet seien. Das dies bei uns nicht drin liegt, fand er recht amüsant und sein Chef hatte grosse Freude an Lena, weil sie die erste Polin ist, die er je gesehen hat. Er war während dem Weltcup für Polen. Neben den freien gibts auch ein paar Viecher in eher erbährmlichen Gehegen, zum Schutz vor Wilderern und zur Wiedereingliederung aus Gefangenschaft befreiter Tiere. Dort gab es auch Hyänen und die grinsen nach Hannah genau so wie in Lion King.
Im Anschluss wollten wir dann in der Lamin Lodge essen gehen. Das ist ein im Fluss auf Stelzen gebautes Restaurant, wunderschön gelegen, einen halbstündigen Spaziergang vom Dorf Lamin weg. Laut Reiseführern eines der beliebtesten Ausflugsziele in Gambia überhaupt, mit guter Küche … Wir sind hell begeistert angekommen und sehr ernüchtert geflüchtet – ohne die lange ersehnte Kanufahrt. Die verwöhnten Affen dort sind recht aggressiv, klauen Essen und Getränkeflaschen und verhindern jedes bisschen Entspannung. Auf die dürftigen, mässig feinen und touristisch teuren Sandwiches und Tagesmenüs mussten wir gut eine Stunde warten. Morgen oder Übermorgen fahren wir in den Osten, je nach dem wie wir den Transport organisieren können.

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