Zebrabar

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Gestern fuhren wir also zu dieser ominösen Zebrabar. Sie hat nicht gerade viel mit dem gleichnamigen Lokal in Biel gemeinsam. Es wird zwar von Schweizern geführt, die waren aber auf Urlaub und so war es recht herunter gekommen. Immerhin verstanden die Wachhunde Berndeutsch. Sonst waren höchstens die Räuberpreise schweizerisch – es gab nicht einmal einen Abfalleimer in den Zimmern und die Pirogue kam auch eine halbe Stunde zu spät.
Auf jeden Fall liegt das Camp in einer schönen Ecke, direkt neben dem Parc National des Oiseaux de la langue de Barbarie wo der Fluss Senegal in den Ozean fliesst, völlig in der Pampa. Kanus und Surfbretter kann man gratis benutzen, Schwimmen geht auch (wenn man sich nicht vor einem toten, aufgeblähten Schaf eckelt, das niemand wegschaffen wollte und dann einfach runter trieb) und es hat dort unzählige Krebse zwischen Daumen- und Kopfgross. Gerade in der Nacht konnte man schon erschrecken, wenn plötzlich etwas davon krabbelt 😉
Heute in der früh fuhren wir in einer Pirogue in den Park rein und haben unter anderen Vögeln wieder Pelikane gesehen. Danach mussten wir ein wenig gehen, bis wir ein Taxi zurück nach St. Loius fanden (mit Gurt ohne Schnalle vor den Bauch halten zum Polizeikontrolle passieren) und von dort fuhren wir in gut vier Stunden mit einem „Sept place“ nach Dakar. Nachdem wir ein paar Hotels die nicht mit sich handeln liessen abgeklappert haben, fanden wir in einer Herberge ganz zentral einigermassen günstig Unterschlupf. Dakar scheint vorallem aus Strassenkindern und -händlern und Ausländern zu bestehen – kaum vorzustellen wie es hier zur Hauptreisezeit aussieht. Abgesehen von der konstanten Belagerung ist es recht ruhig und nicht allzu heiss. Mich hat gerade ein DJ der die Zeit vor seiner Schicht tot schlagen musste durch die schlafende Stadt geführt.

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