Banfora

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Das mit Banfora hat bestens geklappt. Bin zwar erst um vierzehn Uhr in Bobo los, weil ich auf eine CD mit Videos von dem Musiker wartete, aber der Bus war pünktlich und schnell. In Banfora habe ich mir gleich ein Töffli gemietet und bin damit in den Busch gefahren. Rechtzeitig vor Sonnenuntergang war ich bei den Domen von Fabedougou, einer Gesteinsformation in der Art der Bungle Bungles in Australien. Es war sehr ruhig und das Licht ideal. Ein paar Minuten daneben sind die Wasserfälle von Karfiguela. Da es schon recht spät war und ich hüfttiefes Wasser queren hätte müssen, habe ich die nicht von Nahe gesehen. Als ich zurück kam war es dunkel.

Domes de Fabedougou

Natürlich gab es auch dort unzählige Guides. Ich musste mir den Weg von den Domen zum Wasserfall auch zeigen lassen, weil mir der Typ ihn nicht beschreiben konnte (oder wollte). Eigentlich ist es nicht sehr schwer zu finden: Gleich nach der SK Tankstelle links rein über die Gleise, bei der ersten heiklen Gabelung links. Der Rest ist Bauchgefühl und schon bald sieht man die Berge immer wieder zwischen den riesigen Zuckerrohren. Bei den Domen gehts runter, dann durch ein grosses Feld und bei der ersten Kreuzung rechts. Dort immer weiter bis eine scharfe Linkskurve bei einem grossen Baum kommt, wo man ein paar Meter davor rechts abbiegen kann. Die Strasse rechts führt zu den Fällen, nach der Linkskurve gehts zurück nach Banfora, immer den grösseren Strassen nach. Einzig eine heikle Stelle gibts, dort zweigt die Strasse rechts neben einer Barriere vorbei ab und dann bei der Gabelung links weiter. Wenn mit Guide, dann nur auf einem anständigen Rücksitz oder eigenem Fahrzeug 😉
Am nächsten morgen wollte ich zum Hippo-See bei Tengrela raus fahren. Nach einer Nacht mit viel Durchfall, Bauschmerzen und wenig Schlaf hatte ich aber nicht die Kraft um die aufgeweichte Strasse unter die Räder zu nehmen. Stattdessen fuhr ich nach Ouagadougou, wiederum ungewohnt und versöhnlich schnell in einem pünktlichen, angenehm klimatisierten Bus. Weil alle Experimente fehl schlugen, lebe ich seither ausschliesslich von Elektrolyt-Trunk, so kann ich in Ruhe schlafen und fühle mich wieder fit. Da Essen keine Option ist, schlage ich die heissesten Stunden mit Museen und Internet tot. Heute nacht fliege ich nach Hause.

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