Korčula

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Gestern abend hat mich eine Asiatin nochmal geweckt, ob sie in unser Zimmer wechseln könne, bei ihr drüben sei es zu heiss. Hatte noch die Kopfh¨rer auf, „Freude schöner Götterfunke …“ — ich hab sie wohl recht entgeistert angesehen 😀
Heute habe ich die Insel Korčula besucht. Wie ein kleines Dubrovnik, aber mit absolut gleich vielen Touristen … Ich hoffe wirklich, dass das (endlich) der Gipfel ist. Es ist um eine schöne Kathedrale gebaut und wenn man sich bisschen umsieht, gibts sogar was anderes als Pizza und Pasta. Bin dann zur Touristeninformation gegangen und habe nachgefragt, ob man irgendwo bisschen wandern könne. Sie hat gemeint da auf dem Hügel wäre es schön, ob ich den Weg kenne? Auf jeden Fall ist obendrauf ein Turm, mit einem Typen mit Feldstecher unter einem Sonnenschirm oben drauf. Seltsam. Die Teppichknüpfereien sind hier übrigens Weinberge 🙂

Dalmatinische Küste

Vorhin habe ich mal wieder einen Golf gekreuzt, er hatte prompt ein „BiH“ hinten drauf 😀
Morgen fahre ich nach Montenegro. Im ersten Reisebüro wollten sie von Montenegro-Tour mit dort bleiben nichts wissen. Ich habe nachgehackt warum, sie hat gemeint weil die sonst bei der Rückkehr am Zoll auf der Liste sehen würden dass einer fehlt. Dann meinte ich, das sei auch gut, ich würde einfach bis zur Grenze wieder zurück fahren und sie hat dann auf stur gestellt … Ich habe mal wieder alle Nationalisten verflucht (Flüge nach Belgrad oder direkte Verbindungen kann man eh vergessen) und es doch nochmal probiert, erfolgreich. Jetzt habe ich eine Tour entlang der Küste gebucht, versuche nachher etwas von den Bergen zu sehen und fahre danach zurück nach Serbien, ins Heimatdorf von Miloš. Der Fremdenführer von heute hatte zwar nicht gerade viel Ahnung, aber als er von meinen Plänen hörte hat er sich gefreut, dann hätte ich ja fast ganz Ex-Jugoslavien zusammen 🙂

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Eine Antwort to “Korčula”

  1. Franziska Says:

    Lieber Phililpp

    Korcula vor knapp 30 Jahren, allerdings im Herbst: Ein paar Touristen um die Kathedrale, ein paar Schmuckstände (habe mir einen Ring in Schlangenform mit einem violetten Stein gekauft, der leider kaputt ist) und das Angebot in den Lebensmittelläden beschränkte sich vor allem auf weisse Büchsenbohnen und Brot. Auf dem Zeltplatz soviel Leere, dass man sich den schönsten Platz aussuchen konnte. Dubrovnik war schon eine ausgesprochene Touristenstadt, aber doch noch nicht dermassen überfüllt.
    Heute, Samstag, ist Erizhüsitag: Fassade behandeln. Hansueli und Bettina beteiligen sich daran. Ich habe Garten- oder eher Dschungeltag auf dem Programm.
    Gute Weiterreise und herzliche Grüsse an dich und Familie Ilic!

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