Immer noch in der Provinz …

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… und es gefällt mir ganz gut, ich hatte es nicht eilig weiter zu kommen. Aber mir laufen die ersten Tubofolk-Klassiker nach. „Bora Bora“ hat übrigens auch einen serbischen Text verpasst gekriegt 🙂
Milos Bruder ist Coiffeur (ansonsten ganz der Alte) und hat uns die Haare geschnitten. Wir haben eine Quelle besucht, mit Kohlensäre-haltigem Wasser. Wir waren auch ein wenig im Ausgang und da wir den ganzen Tag nur gegessen haben, mochte ich nur einen Salat. „Ist er Vegetarier?“ Milo: „Nein“ – „Was hat er dann?“ Gestern hat einer nach Mitternacht ein paar Donuts auf eine Kreuzung gelegt, sowas staubt hier heftig. Die Strassen werden immer mal wieder aufgerissen und nicht wieder zugeschüttet. Auch Häuser sieht man oft noch nicht fertig, aber auf der anderen Seite schon wieder mit abbröckelnder Farbe.
Im Moment ist für ein paar Tage Jahrmarkt im nächst grösseren Dorf Varvarin und ich habe mir für 35 Eier ein Paar China-Fussballschuhe gekauft 🙂 Sie sind orange, würde zu meinen Augen passen, hat Milos Freundin gemeint, und sein Vater „24 Stunden werden sie schon halten, ist hier so die übliche Garantie.“ Immerhin sind sie mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht radioaktiv, seit einem Skandal mit Spielzeugen aus China wird alle Ware von dort penibel untersucht und deklariert. Mussten auch kurz in die Apotheke, verrauchter als jede Kneipe und als Rückgeld gibts Paracetamol 🙂 Zum Essen gabs gegrilltes Lamm, eine Spezialität und auf dem Rückweg haben wir an der Ecke Ausgangs Dorf noch wen aufgeladen, so läuft hier ÖV.
Zuhause ist das Internet ausgefallen. Wir haben das Haus neu verkabelt, dachten erst es wäre deshalb, aber es sei überall so. Da die Antenne auf ihrem Dacht steht bezahlen sie immerhin nichts dafür 😉
Auch in der Unfall-Geschichte hat sich was getan: es sind Zeugen aufgetaucht die behaupten, dass das Opfer auf die Strasse trat ohne sich um zu sehen … Der Verdacht liegt nahe, dass der Dorfcoiffeur einfach die besseren Karten hat, wenn es ums Mobilisieren geht …
Voraussichtlich fahre ich morgen nach Novi Pazar, wo ein UNESO Weltkulturerbe Kloster steht und von dort aus soll es dann weiter in den Kosovo gehen.
Ändere den Untertitel wohl bald zu „Hello to me, myself and I“ … Aber immerhin hatte ich am Neunten einen neuen Besucherrekord mit vierzig Hits 🙂

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2 Antworten to “Immer noch in der Provinz …”

  1. lüku Says:

    je grüessech
    gar nid gwüsst das du ume blog füersch, lugiz. ir schwiz aues bim aute, es schiffet und isch früsch. womer am fritig a see hei wöue heimer bis lugano müesse go bismer eine gfunge hei wos einigermasse troche und warm isch gsi :D.
    ds echo isch wükch langsam rekordverdächtig töif, wird äuä ade fehlende fötteli lige 😉 (woni schmerzlech vermisse)
    grüess, zb am milo, witerhin vieu spass dert unger

  2. Geri Says:

    Merci 😉 Fotone si haut aube i Dire Kompetaenz gleaege, weisch so unbearbeiteti Fotone poste isch chli wie unrasiert usem Huss 😉 Choeit chli vo uesne Temperature ha …

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