Adee Iquique

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Postkarten haben wir doch noch gefunden (mussten die Hoffnung auf Schönere aufgeben), eine Poststelle zum einzeln Wiegen lassen auch (mir wäre ja eine Marke aufkleben eigentlich lieber gewesen). Es sind offensichtlich die letzten Tage im Flightpark, Zeit für ein Fazit.

Die Klaus-Dieter haben ihre Schirme nach einem anonymen Anruf von der Polizei aus einer besonders schlechten Gegend Iquiques abholen lassen und sind abgereist. Wir lassen hier ein paar einheimische Familien im Flightpark zurück, die hier Sommerferien verbringen, damit Papa etwas fliegen kann. Und Weltenbummler. Unser Liebling ist unabsichtlich bei den Fallschirmjägern gelandet und hat in der Hochebene gelernt, das paar Bier beim grillen auf 4000 m.ü.M. keine gute Idee sind. Oder die Geschichte von dem Dutzend chinesischen Nichtschwimmern im Tauchkurs, die ja schließlich tauchen lehnen wollten 😀 Und die Mauserin, die jeweils den Winter in warmer Luft verbringt. Und zumindest der Zwilingsbruder Charlie vom unduchsichtigen Karl 😉

Artur Prat Universität

Zum Fliegen. Fünf Wochen und noch kein bisschen (mehr) müde. Insgesamt waren wir wegen (für unseren Geschmack) zu lahmen Bedingungen oder Ausflügen sieben Tage nicht in der Luft, die Anderen wenigstens morgens und abends eine halbe Stunde, an guten Tagen beide Male bis zur Genüge. Vario haben wir nicht mal mitgenommen. Die Thermik wurde mit dem Sommer tendenziell schwächer, der Wind entgegen den Erwartungen der Kenner aus früheren Jahren auch.

Während wir im Groundhandling, Touch-and-Go, Thermik und aktiv fliegen extreme Fortschritte machen konnten, sind wir Acro-fliegerisch wegen der geringen Höhe nicht wirklich weiter gekommen.

Einen halben Meter Rippstopp, ein Sitzbrett (Thomas hatte Ersatz für mich), ein Paar Handschuhe, drei Paar Schuhe, aber abgesehen von paar Schürfungen sind wir unversehrt, obwohl wir jede Woche einen Bruch sahen. Krücken und Korsett sind auch hier angesagt. Ist Fliegen in Iquique gefährlich? Ich denke nicht. Man startet zwar meist in grenzwertig starkem Wind und fliegt oft in Bodennähe in turbulenter Luft, aber das Wetter ist nach etwas Zuschauen einfach einzuschätzen und mit etwas früher oder später, etwas weiter oben oder unten starten finden alle passende Bedingungen 🙂

Ich fürchte, wir müssen wieder kommen …

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Eine Antwort to “Adee Iquique”

  1. Ste Says:

    Kleiner Nachtrag: Nachdem Thomas und ich 45 Minuten in Iquique am Check-In-Schalter gewartet hatten, hiess es, man könne uns wegen eines Systemfehlers nur die Bordkarte für den Flug nach Santiago geben, um die Anschlüsse sollen wir uns dann dort kümmern. Auf unseren Einwand hin, der Anschluss sei mit einer Stunde und 50 Minuten etwas knapp für sowas, erklärte man uns, man organisiere eine Person, die uns beim Verlassen des Flugzeuges mit unseren Bordkarten empfangen werde. Da unser Flieger aber dann 45 Minuten zu spät dran war, war diese Person natürlich nirgends mehr auffindbar (wenn sie es denn je gewesen war…). Also zu den Check-In-Schaltern rennen, mit zig Personen sprechen, von Schalter zu Schalter geschickt werden, um dann zu erfahren, dass unser Flug bereits geschlossen sei… Item, jetzt sind wir im Flughafen-Hilton (mit Schwimmbad ;)), und kommen dann halt (hoffentlich…) am Sonntag Abend heim. Doch noch ein wenig Südamerika 😉

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