Herbst

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Während ganz Europa einen herrlichen Spätsommer geniesst, hat es in Barcelona die letzten Tage nur so aus Kübeln gegossen. Und das ist definitiv nicht vorgesehen; schon beim kleinsten Regen tropft es in der Metro auch vier Stöcke unter Grund und in der Turnhalle, wo ich mit Arbeitskollegen Basketball spiele, müssen sie überall Kübel aufstellen …

Auf der anderen Seite war so das Quartierfest in Barceloneta so nicht wirklich eine Ruhestörung 😉 Damit ist dann die Festival-Saison wohl vorbei. Vorher war noch La Mercè, das Fest für den Schutzpatron Barcelonas. Mit riesigen Puppen und Castellers, so Menschentürme. Eindrücklich und erstaunlich viele verschiedene Hautfarben für etwas Traditionelles. War natürlich auch Anlass für ein bisschen Protestieren, gegen Touristen, gegen Spanien und so.

In Sandalen hingehen war nicht so clever. Immerhin zwei haben sich entschuldigt; einer weil er mir dermassen auf die Zehen gesprungen ist, dass mir spontan ein Schrei entfahren ist und einer, der nur so ein bisschen an der Seite angestubst ist, weil er Franzose war 😉

Bei denen war ich auch an einem Festival, dem grandiosen Rock in Opposition Festival. Viel schräge Musik an einem sehr gemütlichen (d.h. abgelegenen ;-)) Baggersee in sehr familiärer Atmosphäre. War auch noch Zeit um mir die mittelalterlichen Orte Albi und Cordes-sur-Ciel anzusehen. Freundliche Gegend, im Parkhaus halten einem sogar kleine Kinder die Türe auf.  Um den Zeltplatz kümmern sich ein paar junge Kiffer. Als ich mit spanischem Nummernschild auf dem Camping vor fuhr, haben die ohne Probleme ab zu warten sofort einen gesucht, der Spanisch kann 😉 Mit Spanisch wird es auch weiterhin nichts, die Kurse am Zentrum sind während ich Basketball spiele. Habe ich mich halt für Katalanisch eingeschrieben.

Item, wohl auf dem Rückweg von Frankreich — ob all dem Herausfinden, was Diesel auf Französisch heisst (steht innen am Tankdeckel) und Aufpassen, nicht das Falsche zu tanken — habe ich einfach daneben gegriffen und mit Benzin statt Diesel aufgefüllt. Auch nicht so clever. Dann mal über die Pyrenäen und ziemlich Autobahn. Gemerkt dass etwas nicht stimmt habe ich erst, als der Turbo nur noch klüterlet hat. Dachte noch lange, ich hätte mich einfach an die überflüssigen PS gewöhnt und bilde mir alles nur ein … Nächste Woche weiss ich, ob es nur der Turbo ist oder ob mich mein erstere Auto gerade mal drei Wochen überstanden hat 😉

Apropos Sprit, den Günstigsten zwischen Barcelona und Organya habe ich in einem Dorf namens Tora gefunden 😉 Letztes Wochenende war ich wieder in Organya, viele Freunde aus der Schweiz auch.

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