Klischees stimmen!

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Es ist mal wieder Zeit zum Ausrufen oder um einen viel zitierten Mitarbeiter der Hostel Heart of Gold in Berlin zu bemühen: Klischees stimmen! Beim Putzen habe ich statt dem Kabel aus der Steckdose die Steckdose aus der Wand gezogen. Die Schrauben waren rund ein Zentimeter lang und die Hälfte davon steckte nur in der Farbe …

Und letztens im Gemüseladen ist tatsächlich ein Kunde zurück gekommen, er habe 15 cent zuwenig Rückgeld gekriegt. Dabei hat er noch so ein vorwurfsvolles Gesicht gemacht, Sonntag im Eimer. Und das bei einem von Chinesen geführten Laden, die einen ganz stolz darauf hinweisen dass bei Ihnen das Wasser mas balato ist 🙂

Apropos Schotten, Hostels und Klischees; unsere ehemalige Mitbewohnerin aus Schottland hat sich einmal mit ihrer Freundin aus Frankreich über Liebe machen im Hostel unterhalten. Sie waren sich sofort einig, dass es keine gute Idee ist — aber haben erst nach einer Weile gemerkt, dass nicht beide davon, bzw. dabei, gestört wurden 😀

Dann wäre noch unser Nachhaltigkeitsbüro am Institut. Die haben jetzt alle Birnen im Lift mit Stromsparbirnen ersetzt und die 40% Lift-Licht-Strom-Ersparnisse werden mit riesigen Postern im ganzen Haus gefeiert. Und wir spülen jetzt die Toiletten nicht mehr mit heissem Wasser. Nein, sie haben die Rohre nicht richtig verlegt, sie haben das heisse Wasser einfach abgestellt. Wer braucht schon saubere Hände in einem Labor? Dafür ist es im Moment an meinem Arbeitsplatz 27 Grad — bei beissigen, windigen vielleicht 10 draussen …

Auch bei uns im Treppenhaus haben sie die Lichtzeiten angepasst — ich schaffe es gerade noch bis in den ersten Stock … Die hätten auch besser die kaputte Birne auf unserem Stock ausgetauscht!

Kindergeburtstage sind hier übrigens auch nicht gerade erholsam für die Eltern. Die sind fast jedes Wochenende im Park und die Eltern werden dann auch erwartet. Und prügeln sich auch. Apropos Prügel, Cäsar spricht auch Katalanisch im neuen Asterix.

Dafür haben wir von unseren neuen Bürgermeisterin aus der Hausbesetzerszene etwas gemerkt. Vielleicht. Auf jeden Fall war seit sie gewählt wurde beim Kolumbus immer Basar. Mit dem Rad etwas mühsam, aber Dank Klebstreifen auf dem Boden einigermassen organisiert. Gerüchte sagen die Hafenpolizeit hätte sich wegen zuwenig Mitgliedern geziert. Und jetzt plötzlich stehen rund um die Uhr mehrere Mannschafts- und Streifenwagen rum und machen Fotos von posierenden Touristen, die keine Selfie-Sticks mehr kaufen können …

Und auch hier wird langsam Herbst, statt Schnee fallen aber nur Blätter. Verdecken die Hundescheisse auch … Der Golf sprang nach längerem rumstehen mal wieder nicht an, hat aber nur etwas Strom gebraucht. Dafür liegt der Garagist schwer krank im Spital und musste die Garage verkaufen. Ausserdem ist in den Bergen mehr Jagd- als Flugwetter. Die sind hier nicht gerade diskret unterwegs, statt Tarnfarben tragen sie orange und statt Peng machen sie Peng, Peng, Peng, Peng …

Wir haben uns dafür vom Parawaiten etwas auf das Kitewaiten verlagert und wollen in der ersten Dezemberwoche noch ein bisschen in den Süden 🙂

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