Sommerloch, mal wieder

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War nicht so viel los in der „Letzte“, haben vorallem zuviel gearbeitet. Ostern waren wir in Verges, einem kleinen Dorf mit Prozession, Theater und dem berühmten Totentanz. Hier in Katalonien. Dem letzten der Welt, in Katalonien. Sie sind sehr stolz darauf, hier in Katalonien … Sehr verschlafenes Kaff als wir gegen Mittag eintrafen, wir hatten Angst keinen Parkplatz zu finden 😉 Gegen Abend hat es sich dann anständig gefüllt. Inklusive dem völlig unverständlichen Dialekt in Gironas Hinterland eine sehr schöne Osterfeier. Damit habe ich den katalanischen Oster-Grandslam geschafft, meine Rangliste ist Verges > Tarragona >> Girona.

Bis dahin ist der Sommer angenehm. Wir haben unsere dicke Luxus-Latex-Matratze mit der günstigsten Federmatratze aus der Ikea ersetzt, viel besser. Ausserdem ist es unter unseren schweizer Freunden Mode geworden, sich Mädchen aus Barcelona an zu lachen. Die eine ist Schauspielerin. Das letzte Stück, und auf das war sie besonders stolz, hiess „Frau“, katalanisch für Betrug (ja, sie und ihre intellektuellen Freunde können selbstverständlich Deutsch). Wir kamen mitts drin rein, es hat gerade ein Anthropologe den Regisseuren interviewt, während im Hintergrund bisschen geputzt wurde und so. War amüsant, aber langfädig, irgendwie mussten sie ja die sieben Stunden füllen (die sieben Stunde waren das Einzige was kein Betrug war, die haben sich sogar die Mühe gemacht Playback zu theatern). Darauf gab es noch irgend so eine Shakespear-Parodie mit kaum Handlung, aber immerhin standen sie auf einem Tisch.

Dann waren wir zweimal in der Schweiz, das ist dort wo der Geldautomat Fünfziger und Hunderter rausspuckt, wenn man gerne kleine Noten hätte. Der Golf hat gut mitgemacht, nur einmal kurz in den Safemode gefallen. Auf der Heimfahrt habe ich an einem schönen Stutz kurz beschleunigt zum schauen ob noch alles in Ordnung ist und hat mich glatt erwischt. Wie schon am Bielersee und kurz vor der spanischen Grenze nochmal — mal schauen wieviele Fotos sie uns nachschicken … Apropos Rasen, auf dem Weg ins Eriz haben wir einen Jeep eingeholt. Der fuhr eine Weile gemütlich weiter, bis er wohl unsere blauen Nummernschilder gesehen hat, dann fuhr er über die Sicherheitslinie davon wie ein Henker 😀

Für die Geburtstagsfeiern von Stes Eltern gingen wir dann mit ÖV 😉 Interrail macht das bezahlbar, aber man muss nicht meinen, dass man das auch kaufen kann nur weil der Billet-Schalter offen ist, da muss schon auch die richtige Person dort sein. Dafür war die Chauffeuse im Flughafenbus morgens um fünf schon sehr nett und gesprächig und letztens hat sich ein Verkäufer im Supermarkt die Mühe gemacht meine Bankkarte anzusehen, damit er mich mit Namen verabschieden konnte. Sachen gibts.

Morgen segeln wir mit Freunden auf Weltreise nach Mallorca. Dank Testlauf an der Costa Brava mit einem (unterdessen schon ehemaligen) Arbeitskollegen sind wir bestens vorbereitet: solide kotzt es sich wenn man im Lee den Kopf zwischen den Seilen rausbaumeln lässt 🙂

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