Archive for the ‘Island’ Category

Der Südosten

August 6, 2007

Nach Reykjavík fuhren wir Richtung Osten, an Vík vorbei zum Skaftafell-Nationalpark. Der umfasst neben den Laki-Kratern gut die Hälfte des Vatnajökull, dem grössten Gletscher Europas. Am nächsten Tag haben wir eine Fussgängerkarte besorgt und eine rund zehnstündige Wanderung zu einer der Gletscherzungen unternommen. Es ging durch Birkenwald und über eine riesige Lava-Ebene und schwarzen Sand mit farbigen Steinen. Aussicht auf das Gletschertor haben wir zwar nicht gefunden, dafür auf den schwarz-weissen Gletscher. Es war zwar weit, kalt und feucht – dafür sehr einsam und hatte etwas Bedrohliches, mit den Geräuschen vom einbrechenden Eis, dem tosenden Fluss und den Einsturzlöchern im Sand am Rand des Gletschers. Unterdessen hatte das Wetter stark nachgelassen und wir konnten uns den Aussichtspunkt auf dem Rückweg schenken. Das haben wir am Morgen darauf nachgeholt, während die Zelte ein paar Minuten trocknen konnten. Gerade vor dem nächsten Schauer konnten wir uns aus dem Staub machen.
Unterwegs in den Süden kommt man an einem Gletschersee voller blauer Eisberge vorbei. Diese brechen beim Gletscher ab, bleiben immer wieder stecken, zerbrechen weiter und gelangen unter der Brücke durch ins Meer oder bleiben am schwarzen Strand liegen. Dazwischen schwimmen ein paar Seehunde und Vögel.
Im Folgenden erlebten wir die einzige Wetterlage, welche sich länger als eine halbe Stunde halten konnte: gut 24 Stunden Sturm. Wir mussten bei höchstens 60 km/h um die Fjorde schleichen, Zelten war eher nicht drin. In der Hafenstadt Seyðisfjörður war zwei Nächte vor Abfahrt der wöchentlichen Fähre natürlich alles ausgebucht. Der Typ in der ersten Touristeninformation hat gerade mal ein „It’s closed“ über die Lippen gebracht. Die zweite war dann richtig geschlossen, mit verriegelter Türe, ohne Licht und so 😉 Dafür war dort das Telefon nicht eingeschlossen – im Gegensatz zur Poststelle – und wir konnten uns ein Zimmer in der Nachbarstadt Egilsstaðir organisieren.
Den letzten Tag auf Island haben wir mit einer weiteren Wanderung verbracht. Ganz aussen auf der Südseite des Fjords gibt es einen Felsen, mit Vögeln. Wegen der ausdauernden Regenfällen war der Weg etwas beschwerlicher und musste der Rettungsdienst noch einen Wagen aus einer Furt ziehen. Die Papageitaucher sind wahrscheinlich schon auf dem Weg in den Süden, dafür sahen wir umso mehr Möwen. Kurz vor der Abreise am nächsten Tag wollten wir uns noch die hellblaue Kirche ansehen. Die öffnen sie aber auch am einzigen geschäftigen Tag der Woche nicht und ein herauskommender Mann hat sie uns direkt vor der Nase wieder abgeschlossen. Dafür macht die touristisch vernachlässigte Ortschaft auf der Fähre Werbung – mit Prospekten in Isländisch 😉
Einen wunderbaren Sonnenuntergang und gut fünfzig Stunden später kämpften wir uns um unzählige rücksichtslose Wohnmobile durch Dänemark, um kurz nach elf vor der verschlossenen und dunklen Pension im Norden Deutschlands anzukommen. Nach einem klärenden Anruf erinnert man sich dort aber wieder an uns und wir kriegen doch noch das letzte leere Zimmer. Nach dem anständigen Frühstück ging es erst über Hauptstrassen voller landwirtschaftlicher Fahrzeuge (das Wort „Kuhschweizer“ brauche ich nicht wieder zu hören 😉 ) Richtung Stautobahn, wo wir dank dem Wacken Open Air, Unfällen und Baustellen stundenlang Drängeln mit deutscher Gründlichkeit studieren konnten. Gegen Abend nahmen wir eine beliebige Ausfahrt, um in einem gemütlichen Städtchen etwas zu essen. Wir sind im malerischen Lorsch gelandet, wo wir uns bei Fisch, Gulasch, sommerlichen Temperaturen und Sonnenuntergang etwas erholen konnten.
Wenn man über die Grenze fährt wird einem recht schnell klar, warum es in Deutschland keine aufgerauten Stellen im Belag gibt, um die Fahrer wach zu halten. Wieder in der Schweiz halten sich zwar alle an die Tempolimiten, aber fahren umso enger auf. Jetzt hat es einfach noch etwas viele Menschen, zu enge Strassen und grosse Bauernhöfe.
Ich hoffe, dass dieser letzte Eintrag trotz gewissen negativen Tendenzen nicht darüber hinweg täuscht, dass wir in Island schöne Ferien verbracht haben. Naturverbundene, die auf den Komfort von sommerlichen Temperaturen und ausführliches kulturelles Rahmenprogramm verzichten können, bietet Island eine grossartige Möglichkeit zum Entspannen.

Hochland

Juli 29, 2007

Wir hatten also einen Mietwagen, einen edel weinroten Land-Rover Defender 110 Td5. Trotz der imensen Ausmassen enger als der Kangoo, dafür merkt man nicht mehr ob er leer oder vollgeladen ist, kommt überall durch und säuft nur das Doppelte.

Land-Rover Defender

Am ersten Tag fuhren wir am Geysir (der Geysir, Namensgeber aller Geysire) vorbei nach Vík, dem Ausgangspunkt für unsere Unternehmungen im Hochland. Von dort aus gings am nächsten Tag in die Laki-Region. Dort fand 1783 ein riesiger Vulkanausbruch statt, der grösste Lavastrom der Erde wurde los getretten und hatte 20 Jahre um ab zu kühlen. In dem riesigen Lavafeld sind rund 130 begrünte Krater wie Perlen auf einer Schnur aufgereiht. Der Laki selbst lag im Nebel und wir mussten uns mit einem Spaziergang unten und einem Kratersee begnügen. Die Pisten waren zwar teils recht schitter, aber die Flussdurchfahrten nicht sehr heikel. Am dritten Tag fuhren wir nach Thorswald, einem kleinen Wäldchen weit hinten in einem Tal. Von den Furten her die anspruchsvollste Fahrt, aber dank trockenem Sommer und richtigem Gefährt kein Problem. Die gefährlichste Querung haben wir uns geschenkt und einfach die Fussgängerbrücke genommen – danach ist sowieso Endstation. Von dort aus hat man bereits in die Landmannalaugar-Region, dem Ziel unseres finalen Zweitägers gesehen. Der Name Landmannalaugar bedeutet das „warme Wasser der Landmänner.“ Dort kommt Wasser aus einer warmen Quelle mit einem Gletscherfluss zusammen, so dass man in weiten Teilen der Flüsse bei angenehmen vierzig Grad baden kann. Die Fahrt dort hin war wunderschön und dank sandigem Untergrund recht konfortabel. Es wird immer karger, dann kommen wiederum grün bemooste Lavafelder und zum Schluss die rötliche Vulkanlandschaft, die wir am nächsten Tag ausgiebig durchwander haben, bevor wir durch ein anderes schönes Tal zurück nach Rejkiavík fuhren.

Brennisteinsalda

Hier hat die Sonne geschienen, die Einheimischen lagen alle bei vierzehn Grad auf den Liegestühlen neben dem Bad, während wir den heissen Töpfen klar den Vorzug gaben … Ein alter Mann hat aus der offenen Dusche aus vollem Hals eine Arie über das Becken geschmettert und auch beleibtere Herren liessen es sich nicht nehmen, zur Feier des Tages einen flachen Köpfler mit riesigem Effekt direkt ins seriöse Schwimmerbecken zu machen. Am klaren Abend haben wir meine Geschwister zum Flughafen gebracht und dank der guten Fernsicht konnten wir dann den Snæfell samt Gletscher bei Sonnenuntergang kurz vor Mitternacht sehen.
Wir fahren nun durch den Süden der Insel züruck zur Fähre.

Reykjavík und Umgebung

Juli 22, 2007

Unterdessen sind wir weiter in den Norden gefahren, es wird spührbar dunkler in der Nacht. Die letzten drei Tage waren wir in der Hauptstadt. Ist wie jede Hauptstadt, einfach alles etwas kleiner und gemütlicher. Wenige Minuten im Wagen und schon ist man wieder richtig in der Pampa. In den Strassen gibts weniger aufgemotzte Geländewagen als auf dem Land – dafür auch vermehrt rumkurvende Sportwagen, wie zuhause halt. Nur werden hier viel mehr grüne Ampeln übersehen 😉 Ausserdem ist grell rosa Lippenstift in und den aus dem Boden schiessenden irischen Pubs an scheinen sich die Isländer langsam mit der Erkenntnis aus der Gendatenbank ab zu finden, dass ihre Vikingervorfahren auch keltischen Bräuten nicht abgeneigt waren. Erstaunlich für ein Land, dass die jährlich angenommenen Asylgesuche üblicherweise an einer Hand abzählen kann.
Vorgestern und gestern war Sightseeing und Museeumsmarathon angesagt. Es gibt so einen Pass für alle Busse und die meisetn Museen. Erstere fahren nur halbstündlich und Letztere haben kaum vor 11:00 Uhr oder nach 17:00 Uhr geöffnet. Ich finde gerade Kunstmuseen recht aussagekräftig im Bezug auf den Stand eines Landes. Hier sind sie auch einigermassen leicht verdaulich. Ich habe viele witzige Ideen gesehen, eine Installation direkt unter der Decke zum Beispiel – man musste eine Art Leiter hoch steigen und dann den Kopf durch ein Loch stecken. Viele Faben und Motive (Blüemli, Fischli, Fabelwesen …) sind jedoch sehr nahe an Island, der hiesigen Mythologie und Landschaft. Das National Museeum zeigt hingegen wenig für Laien von unserem Scherbenmuseen unterscheidbares, abgesehen von den Animationen zu den Tofhäusern und den wenigen Resten der mittelalterlichen Holzkathedralen. Dazu kommt noch ein kleiner Island-Ballenberg.
Auch aussagekräftig sind Shopping Center. Das grösste hier ist eigentlich auch zu Fuss gut erreichbar. Es hat direkt nach dem Eingang eine grosse Information mit einem riesigen Tisch zum Geschenke einpacken. Einige Einkaufswagen sind wie Autos verschalt, den Isländern sind die Kinder sehr wichtig und sie sind verrückt nach Autos. Ausserdem waren in den Gängen Bilder vom World Press Photo Award ausgesetellt, hat mich sehr gefreut.
Schwieriger war es, einen Imbiss zu finden. Auf der Suche habe ich mehrere Busse verpasse und schon geglaubt, dass der erste Teil vom Wort „Fastfood“ hier noch nicht entdeckt wurde – immerhin habe ich es dann zu einem kleinen Hotdog gebracht.
Die Leute sind sehr hilfsbereit und offen. Gerade im Termalbad neben dem Zeltplatz kommt man leicht ins Gespräch, die Einheimischen besuchen es gut 350 mal pro Jahr. Als wir auf den Bus gewartet haben, hat uns ein kleiner, krasser Hip-Hopper ganz von selbst geholfen, den nicht gerade übersichtlichen Fahrplan zu lesen – Informieren gehört auch hier nicht zu den Stärken. Die wenigsten Schilder (auch zu touristischen Sehenswürdigkeiten) sind in Englisch gehalten.
Heute waren wir wieder etwas auf dem Land, bei Þingvellir. In der Schlucht dort hat früher das Parlament getagt und Recht gesprochen. Ab morgen haben wir den gemieteten Geländewagen und brechen Richtung Hochland auf.

Mývatn

Juli 22, 2007

Wir haben ein paar Tage am Mývatn verbracht. Die Unmengen an Mücken ziehen viele Vögel mit sich und wir waren gerade zur richtigen Zeit dort, um viele junge Entenfamilien zu sehen.
Unter Island treffen sich die europäische und nordamerikanische Kontinentalplatte. Der See entstand als die Laxa von einem Lavastrom aufgestaut wurde. In der Umgebung findet sich immer noch einiges an vulkanischer Aktivität und wird geothermale Energie gewonnen. Wir haben die Lava-Felder und brodelnden Becken um Krafla und den Krater des Hverfjall trotz der schwefligen Luft ausgiebig bewandert. Manche Stellen sehen wirklich nicht mehr nach Erde aus, im Gegensatz zu den vorderen Sationen war ich echt beeindruckt.
Ausserdem haben wir vom Mývatn aus einen Ausflug nach Húsavík unternommen, um Wale zu sehen. Dazu fährt man in kleinen, wendigen Booten in die Bucht und sobald irgendwo ein Wal ausatmet und dabei ein Wölkchen entsteht halten die alle drauf los. Wir haben drei Buckelwale gesehen.
Danach sind wir für eine Nacht nach Snæfellsnes, einer Halbinsel ganz im Westen des Landes gefahren. Dort gäbe es einen Gletscher, wo die Reise ins innere der Erde von Jules Vernes startete. Der hat sich leider hartnäkig im Nebel gehalten. Dafür haben wir die schoöne Küste gesehen mit vielen kleinen Wasserfällen und aggressive Küstenseeschwalben angetroffen. Letztere fliegen auf einem los und bremsen kurz vor dem Kopf ab oder picken kurz zu bevor sie Anlauf holen und erneut ansetzen. Dabei stacheln sie sich gegenseitig an und machen auch vor Pferden nicht Halt.
Der Zeltplatz war eher schitter. Unterstand oder Duschen gab es nicht. Beim Zelt aufstellen haben wir volle Aufmerksamkeit der anderen Campierenden genossen, wir sind so etwa wie die Spanische Bröttlibahn unterwegs. Die Nacht durch hat es heftig gestürmt – das Zelt hat sich für seine gut dreissig Jahre wacker gehalten, aber selbstverständlich gegen morgen doch gerünnt. Gegen Nachmittag haben wir dann eine Lücke erwischt, konnten es kurz im heftigen Wind trocknen lassen und gerade noch im Auto verstauen und schon ging es wieder los … Noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen 🙂
Unterdessen sind wir in Reykjavík, mehr dazu später.

Islands Nordosten

Juli 14, 2007

Nachdem wir uns in der ersten Ortschaft mit allen nötigen Lebensmitteln eingedeckt hatten, fuhren wir die Schotterpiste am Dettifoss, dem Wasserreichsten Wasserfall Europas vorbei in den Norden der Insel. Schotterpisten sind auch für normale PKWs kein Problem – solange man mindestens 80 km/h fährt 😉 Im Norden haben wir vom ruhigen, günstigen, aber sogar mit Bad ausgerüsteten Campingplatz Lundur aus den Jökulsárgljúfur-Nationalpark besucht. Heute fuhren wir weiter zum Mývatn, dem Mückensee. Der Name ist weit weniger Phantasievoll als er klingt – immerhin beissen die unzähligen Biester nicht. Es hat auch noch für einen paarstündigen Spaziergang im Lavafeld von Dimmuborgir gereicht.
Die Isländer sind angenehme Gastgeber, man wird weit nach in Ruhe gelassen und bezahlt auch nicht an jeder Ecke irgendwelche Eintritte oder warme Duschen auf Zeltplätzen. Sie gehen alles etwas ruhiger an, in Kneipen kümmert sich niemand um das leere Geschirr auf den Tischen und an Kassen kann man Ewigkeiten auf nichts warten. Leider sind die Touristen in Überzahl und darunter gibts nicht nur angenehme … Letzte Nacht um ein Uhr begannen ein paar Familien mit Kleinkindern auf dem Zeltplatz einen Fussballmatch, das Gekreische und Geschrei hat sogar mich geweckt. Aber sobald man sich mehr als drei Minuten von Parkplatz entfernt, kann man sie zum Glück an einer Hand ab zählen.
Das Wetter hier ist derart wechselhaft, dass das Wort im Isländischen nur in der Mehrzahl vorkommt. Wir hatten soweit Glück im Unglück. Wir wurden noch nie empfindlich verregnet, aber Nieseln tut es oft. Ein beissiger Nordwind hat uns bis jetzt die Ehre erwiesen, selbst Isländer fanden ihn eher ungemütlich. Verschiedentlich mussten wir Sehenswürdigkeiten im Nebel erahnen. Im Moment scheint gerade etwas die Sonne. Bei blauem Himmel schimmern all die Tümpel und Bächlein schön dunkelblau bis schwarz.
Morgen treffen Bettina und Simon ein, dann sehen wir uns in voller Besetzung hier fertig um und fahren dann weiter Richtung Westen, bevor wir Reykjavík und das Hochland unsicher machen.

Biel-Thorshavn

Juli 11, 2007

Ich bin im Moment mit meinen Eltern nach Island unterwegs. Ich weiss nicht, wie viele Einträge dass ich schreiben werde, aber die Reise hoch ist mir mal einen wert 😉
Als Erstes fuhren wir immer hart an der Kangoo-Schallgrenze von 140km/h durch Deutschland hoch. Der erste Eindruck war „war da nicht der G8-Gipfel? Nett, dass sie den einmal in ein Entwicklungsland verlegt haben.“ Ich habe an dem Tag mehr Verkehrsunfälle gesehen, als in ganz Vietnam. Ausserdem gibts unzählige Bremsspuren, die in einer Delle in der Leitplanke münden. Immerhin hat sich die Bevölkerung auch von der freundlichen Seite gezeit, in einer Raststätte hat einer meinem Vater mit der Bemerkung „wollen Sie auch Eene, hab Zwee erwischt“ eine Bild zugesteckt, die bedanken sich mit Winken für das Nichtrechtsüberholen und wenn es plötzlich regnet fahren die echt langsamer! Ganz revidieren musste ich meinen Eindruck nach dem ich die High-Tech-Klos auf den Raststätten benutzt hatte. Die werden beim Spühlen desinfiziert und man kriegt so einen Bon, den man an der Kasse zum bezahlen verwenden kann und der dann fachgerecht mit einer Maschine in Stücke geschnitten wird.
Dänemark war dagegen Entspannung pur. Die Busen sind wohl derart hoch, dass niemand zu schnell fährt und die Autobahnen sind wie Vita-Parcours gelegen. Von dort ging es dann mit einer Autofähre weiter – hat man eine gesehen, kennt man sie alle.
Die letzten beiden Tage haben wir auf den Färöer-Inseln verbracht. Nach der Übernachtung in Dagebüll und Hanstholm doch noch eine gewaltige Steigerung, was den Am-Arsch-der-Welt-Faktor angeht. Informationen werden nur sehr spährlich gestreut, die Supermarktöffnungszeiten zum Beispiel sind nicht angeschrieben und die Dame von der Cafeteria wusste nur, dass der vor ihr – also vor 11 Uhr – auf macht. Alle Dörfer sind wie auf die Hügel ausgewallt, mit vielen kleinen, niedrigen Häusern. Unser Zeltplatz zum Beispiel hatte Toiletten, so gross, dass man nur ein Bett, eine Minibar und einen Fernseher reinstellen müsste, um ein 5-Stern-Zimmer zu haben. Dafür hat er für die etwa hundert Nasen nur drei davon … Heute haben sie sogar den Nebel gegen etwas Sonne getauscht, dann ist es recht freundlich. Die Nächte sind recht kalt, ein zweiter Schlafsack hat sich bewährt 😉
In etwa einer Stunde nehmen wir wieder die Fähre und morgen früh sind wir auf Island.